Flickr-Upload mit Nautilus

Nicht jeder nutzt Shotwell oder F-Spot, um seine zu verwalten. Für eine einfache Ordnerstruktur genügt oftmals auch . Wenn du aber Fotos auf hochladen möchtest, ist der “Nautilus Uploader” genau das Richtige. Dieses kleine Tool kann:

  • Fotos via drag & drop oder mit Rechtsklick hochladen
  • Titel bearbeiten
  • Privatsphäre-Einstellungen festlegen
  • Stichwörter vergeben
  • Fotos “on the fly” verkleinern
  • die Upload-Geschwindigkeit drosseln, damit du nebenher surfen kannst

Nautilus Flickr Uploader ist leider nicht in den offiziellen Fedora-Paketquellen, aber mit wenigen Handgriffen kannst du dir das Repository des Entwicklers Juan J. Martínez einrichten:

Beachte die Anmerkungen zur Kommandozeile

wget http://www.usebox.net/jjm/nautilus-flickr-uploader/repo/nautilus-flickr-uploader-all.repo
sudo cp nautilus-flickr-uploader-all.repo /etc/yum.repos.d/
sudo yum install nautilus-flickr-uploader

Das war’s!
Wie lädst du deine Fotos auf Flickr? Oder nutzt du einen anderen Foto-Dienst?

Tor und Tor-Browser unter Fedora 18 installieren

logo-torTor ist ist ein komplexes Netzwerk-System für anonymen Zugang zum Internet und bietet neben anonymem Surfen auch die Möglichkeit Kommunikation über verschiedenste Dienste wie Mail, Chat, SSH oder Peer2Peer-Services. Stark vereinfacht gesagt, können weder die Kommunikation an sich, noch ihre Wege ausgespäht werden – vom Nutzer ist nur sichtbar, dass er sich mit dem -Netzwerk verbindet.

Beachte die Anmerkungen zur Kommandozeile

Jamie Nguyen hat Tor und Tor- für Fedora paketiert. Um diese Pakete über sein zu bekommen, installierst du entweder das Release-Package oder machst das von Hand:

wget https://jamielinux.com/pub/jamielinux-tor-release.noarch.rpm
sudo yum install ./jamielinux-tor-release.noarch.rpm

Danach installierst du alle nötigen Pakete, aktivierst und startest Tor. Alle Pakete sind GPG-signiert.

sudo yum install tor tor-browser tor-browser-selinux
sudo systemctl enable tor.service
sudo systemctl start tor.service

Optional kannst du mit "tor-browser-selinux" die Unterstützung für SELinux installieren.

Programme nach dem Neustart wieder herstellen

Eine Funktion, die mancher vielleicht noch von 2 kennt, sind die “Startprogrammeinstellungen”.  Hierüber lassen sich die nach dem Login automatisch gestarteten Programme ändern und (de-)aktivieren. Darüber hinaus kann man noch einen Haken setzen, der laufende Programm beim Logout speichert und die Sitzung beim nächsten Start wiederherstellt.

Leider ist “Startprogrammeinstellungen” nicht im Menü verknüpft, wir müssen es also entweder über das Terminal oder über den Gnome Launcher starten. Hierzu drückst du Alt+F2 und gibst den Programmnamen ein:

gnome-session-properties

Das war’s schon!

Wie man Themes für die Gnome Shell installiert


Die bringt bereits ein rundum schönes Design der Oberfläche mit. Für mehr Individualität lässt sich dank einer Themes-Funktion des “Gnome Tweak Tools” das Aussehen von 3 aber mit wenigen Klicks verändern. Das Tool lässt sich einfach aus Fedoras Paketquellen installieren, eine Erweiterung für Themes wird dabei gleich automatisch mit auf das System geladen. Als Beispiel wollen wir uns hier das Theme “ACID” installieren, das es auf DeviantArt.com frei zum gibt.

Beachte die Anmerkungen zur Kommandozeile

  1. Installiere das Gnome Tweak Tool über “Software hinzufügen” oder auf dem Terminal:
    sudo yum install gnome-tweak-tool
  2. Lade dir das Theme als Zip-Datei herunter (Download-Button rechts oben)
  3. Starte das Gnome Tweak Tool und klicke auf “Thema”. Dort findest du in der ersten Zeile einen Button zur Dateiauswahl.
  4. Navigiere zur Zip-Datei von ACID und bestätige mit “Öffnen”. Das Theme wird installiert und Gnome Tweak Tool meldet abschließend den Erfolg durch eine Einblendung zurück.
  5. Du kannst jetzt “ACID” im Dropdown-Menü (ebenfalls erste Zeile) auswählen.

Fertig! Du kannst natürlich jederzeit wieder auf das Standard-Theme zurückwechseln, indem du “Vorgabe” auswählst.
Eine Auswahl von 10 Themes findest du in “10 Themes für die Gnome Shell

Skript: Bilder aus Nautilus zu imgur laden

imgur ist ein kostenloser Bilder-Dienst, der sich weltweit großer Beliebtheit erfreut. Mit einem Skript für lassen sich Bilder direkt aus dem Dateimanager zu laden.

Beachte die Anmerkungen zur Kommandozeile

Das wurde leicht angepasst (sudo statt gksudo) und wird wie folgt runtergeladen:

cd /tmp
wget http://fedorafreun.de/wp-content/uploads/ImgurUploader.tar.gz

danach entpackt und installiert:

tar -xzf ImgurUploader.tar.gz
sh ImgurUploader/install

Das Skript verwendet sudo, also musst du einmal dein Passwort eingeben. Wenn die Installation fertig ist, findet man im Kontextmenü von Nautilus (Rechtsklick auf ein Bild) unter Skripte –> Upload to Imgur

Der Upload geschieht im Hintergrund. Bei Erfolg erscheint folgende Meldung im Benachrichtigungsfeld:

Die URL zum Bild auf imgur befindet sich dann in der Zwischenablage und kann im oder Chatfenster einfach eingefügt werden.

Schnell und einfach Webradio hören mit Radio Tray

radiotray-logo

Fedora bietet eine Vielzahl von Musikplayern, die auch Webradio-Streams abspielen können. Wer aber nur Webradio hören oder nicht immer eine komplette Musikverwaltung im Hintergrund laufen lassen möchte, bekommt mit Radio Tray ein Tool, das genau diesen Zweck erfüllt. Es hängt sich als kleines Symbol in die Statusleiste und spielt den gewählten Stream ab. Über einen Rechtsklick darauf lassen sich die vorab mitgelieferten Sender sehr einfach bearbeiten und erweitern, ebenso wie eine Handvoll Plugins konfigurieren. Darunter auch bspw. ein Sleep Timer, wenn man mit im Hintergrund einschlafen möchte, oder eine Songhistory.

Zu finden ist Radio Tray unter “Software hinzufügen”. Die Installation über das Terminal ist ebenfalls simpel:

Beachte die Anmerkungen zur Kommandozeile

sudo yum install radiotray

Youtube-Videos mit youtube-dl herunterladen

Unterwegs ein Howto- oder eine Dokumentation schauen, ohne auf eine mobile Internetverbindung angewiesen zu sein – mit dem kleinen Konsolentool “-dl” kein Problem.

Als erstes das Tool mit “Software hinzufügen” oder yum installieren:

Beachte die Anmerkungen zur Kommandozeile

sudo yum install youtube-dl

Anschließend kopierst du im Browser die Webadresse des gewünschten Videos und startest den mit:

youtube-dl http://www.youtube.com/watch?v=yVpbFMhOAwE

Führt man ”youtube-dl ohne weitere Operatoren aus, wird das Video unter einem willkürlichen Dateinamen abgespeichert. In diesem Falle sähe das ganze dann so aus:

"-NNbFboiSt0.flv"

Mit dem Operator -o aus, wird der Videotitel als Name verwendet:

youtube-dl -o "%(stitle)s.%(ext)s" "http://www.youtube.com/watch?v=yVpbFMhOAwE"


Es kann hier “title” sowie “stitle” verwendet werden, wobei “stitle” den Vorteil hat, dass Leerzeichen durch Unterstriche ersetzt und Sonderzeichen ausgelassen werden.

Beispiel:
“stitle = How_Linux_is_Built.mp4″
“title = How Linux is Built.mp4″

Weitere Informationen findest du in der Hilfe:

youtube-dl --help